Rot-Weiss Frankfurt – Viktoria Griesheim
Für die Griesheimer kam es in Frankfurt zu einem Wiedersehen mit einem alten Bekannten: Michael Best, der jahrelang erfolgreich in Griesheim gespielt hatte, schnürt nun aus persönlichen Gründen in Frankfurt die Fußballschuhe. Auch Florian Funk, der allerdings schon früher dem Sportclub den Rücken kehrte, spielt in Frankfurt. Bei schönem Wetter am Frankfurter Brentanobad hütete auch wieder der junge Lukas “Ludwig” Hirschmüller für den verletzten Timothy Beck das Tor für die Griesheimer. Timothy wird wohl bis zur nächsten Saison ausfallen, allerdings konnte Hirschmüller ihn auch heute wieder gut vertreten und zeigte eine saubere Leistung. Ganz im Gegensatz zu dem Mann in Blau, der das Spiel leiten sollte.
Das Spiel begann mit interessanten Szenen auf beiden Seiten, bis zur 20. Spielminute: Uwe Allmann schiesst einen Freistoß für Griesheim nach einem Pfiff des Schiedsrichter wunderschön ins Tor, jeder denkt, es sei die Griesheimer Führung und Allmann erhält die Gelbe Karte. Letztere zeigte der “Unparteiische” überhaupt gerne einmal im Spiel. So auch in der 38. Spielminuten, als er diese nach einer vollkommen normalen Situation im Griesheimer Strafraum Gabriel Belinga Belinga zeigte – und danach auf den Elfmeterpunkt. Auch diese Entscheidung konnte niemand nachvollziehen – es hallten “Schieber”- und “Hoyzer”-Rufe der zahlreichen Griesheimer Anhänger durch das Stadion am Brentanobad. 5 Minuten später eine weitere Glanzleistung des Mannes in Blau: Das Spiel war bereits abgepfiffen, als ein Frankfurter Spieler mit beiden Beinen einen Griesheimer Spiele umgrätschte. Nach dieser klaren Tätlichkeit kam es zu einer Rudelbildung auf dem Platz, nach welcher der Schiedsrichter dem foulenden Spieler die gelbe Karte zeigte – schon im normalen Spielverlauf wäre das Foul rotwürdig gewesen, in dieser Situation umso mehr.
Nach der Pause war Griesheim weiterhin drückend und drängte auf den Ausgleich. Dieser sollte dann auch hochverdient in der 70. Spielminute durch Peter Seitel fallen, nach etwas Gedränge im Strafraum konnte dieser den Ball über die Linie schieben. In der Folgezeit waren weitere hochkarätige Chancen für die Griesheimer zu notieren, die Frankfurter waren nur noch durch Konter gefährlich. In der 84. Spielminute konnten diese dann auch den 2:1 Siegtreffer durch einen solchen Konter erzielen.
Fazit: Griesheim um 1 Tor betrogen, Frankfurt ein Elfmetertor geschenkt, das Ergebnis geht in dieser Form nicht in Ordnung. Hoffentlich war ein Schiedsrichterbeobachter des DFB anwesend, damit einem solche Szenen in der Zukunft nicht mehr auf die Galle schlagen müssen.
Bilder vom Spiel gibt es wie immer auf der Seite der Drunken Zebras, dem Fanclub von Viktoria Griesheim.
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