Deutschland unterstützt den Irak
Derzeit bilden Teile des schweren Pionierbataillons 12 aus Volkach Abgesandte aus dem Irak in den Vereinigten arabischen Emiraten, genauer gesagt in Abu Dhabi aus. Dies umfasst unter Anderem die Ausbildung in Menschenführung und in Pioniergerät. Ersteres ist in meinen Augen vergebene Mühe, zu unterschiedlich sind hier die Deutsche und die Irakische Kultur. Letzteres kann man sicher einfacher weitergeben. Das dachte wohl auch die Deutsche Regierung, damals noch geführt von der SPD unter Kanzler Gerhard Schröder. Deshalb macht man dem Irak auch ein Geschenk in Millionenhöhe an Material, welches in Deutschland angeblich nicht mehr benötigt wird. Hier stellt sich in meinen Augen die Frage, ob dies wirklich nötig ist für eines der erdölreichsten Länder der Welt. Das Geschenk umfasst unter anderem 4 sogenannte “Medium Girder Bridges”, dieses sind Bausätze, um Behelfsbrücken zu bauen, in Deutschland zum Beispiel über Elbe oder Rhein. Hinzu kommt noch entsprechendes Transportgerät, Werkzeug, Planierfahrzeuge und Kipper zum Behelfsstraßenbau.
“Gibt es im Irak denn keine Infrastruktur?”, möchte man hier fragen. Ich denke, die gab es mit Sicherheit. Und falls es sie nicht mehr gibt, kann man deren Zerstörung eigentlich nur den Vereinigten Staaten von Amerika zuordnen, die als Befreier rund um den Globus auftreten. Der Irak wurde so wohl beispielsweise von Brücken und Straßen befreit. Und Deutschland kann es wohl auch garnicht so schlecht gehen, wenn noch Geld für solche Geschenke in Millionenhöhe vorhanden ist – von den Kosten des Auslandeinsatzes des SPiBtl 12 ganz zu schweigen..
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