Frühe Adonisjungfer zu Gast
Am gestrigen Sonntag verirrte sich ein bisher ungesehener Gast zu mir nach Hause. Eine frühe Adonisjungfer (auch frühe Adonislibelle oder Pyrrhosoma nymphula) schwebte anmutig durch meine Räumlichkeiten.
Nach einem ausgiebigen Rundflug ließ sie sich zunächst an der XBox360 nieder, leider konnte ich sie zu keinem Spiel überreden.

Danach fühlte sie sich auf meinem Laminatboden äusserst wohl und wollte garnicht mehr verschwinden. Als Zeichen des guten Willens habe ich sie dann eingefangen und am heimischen Gartenteich wieder in die freie Wildbahn entlassen. Dort dürfte das Nahrungsangebot doch deutlich besser für sie sein.
Die Bilder wurden mit einer Canon EOS 400D, einem Sigma 150mm/2,8 Makro und einem Canon Speedlite 580ex gemacht.
Beiträge

25. April 2007 um 21:28
Och das Nahrungsangebot in deinem Schacht ist bestimmt auch nicht so schlecht
4. Mai 2007 um 07:04
Schöne bilder. Wie hast du sie den eingefangen ? Aber nicth mit den blosen Händen, oder doch ?
4. Mai 2007 um 07:27
Nein, ich mußte sie nicht einfangen, sie ist freien Willens – sofern man bei einer Libelle davon sprechen kann – in meine Wohnung geflogen und hat sich in Pose gesetzt.
4. Mai 2007 um 09:56
Oha, die hast das Sigma 150′er? Ich spekuliere auf das Tamron 90′er. Ich glaube mit dem Sigma kann man wirklich gute Dinger hinbekommen, oder? Fahr doch mal an den Mönchbruchweiher, da fliegen die derzeit wirklich in Massen rum und mit etwas Glück schaffst Du auch eine im Flug
Schönen Gruß aus Mörfelden-Walldorf
4. Mai 2007 um 10:27
Ja, ich hatte mir das Sigma gegönnt. Wobei man bei den Makroobjektiven nicht wirklich viel falsch machen kann, die sind alle auf hohem Niveau. Da ich aber noch das Canon 85mm/1,8 habe, war mir der Brennweitenunterschied zur ’100er-Klasse’ zu gering – von der höheren Fluchtdistanz bei 150mm ganz zu schweigen.
6. Juli 2007 um 23:04
Boaaahh, dat is jetzt ma wirklich gelungen ! Heidenei…
25. August 2009 um 09:13
Glückwunsch zu deiner Toleranz gegenüber exotischen Tieren im trauten Heim;-) Ich sehe mir die lieber in der freien Natur an, dort fühlt sich die Jungfer garantiert immer noch am wohlsten. Schöne Fotos übrigens!